Der belgische Regisseur Stefan Liberski hat sich frei von einem Roman von Jean-Philippe Delhomme inspirieren lassen, um eine erfreuliche existentielle Komödie zu schreiben, die das Glück in den kleinen Dingen des Alltags aufspürt.
Ein geträumtes Leben
Der unglückliche, intellektuelle Maler Jean-Yves Machond (Benoît Poelvoorde) beschließt eines Tages, sein Leben zu ändern. Er reist auf der Suche nach Inspiration in eine kleine Stadt in der Normandie, wo er hofft, sein nächstes Meisterwerk zu schaffen. Die Begegnung mit einer Gruppe von lokalen Künstlern bringt ihn jedoch deutlich vom Weg ab, den er sich vorgenommen hat. Durch den Kontakt mit ihnen wird er offener für das Vergnügen und beginnt, einen tieferen Traum zu hegen: endlich ein glücklicher Mensch zu werden…
Die Kunst der Fuge
Stefan Liberski, ein belgischer Humorist, Schriftsteller, Drehbuchautor und Filmemacher mit einem genial fesselnden Universum, versammelt Benoît Poelvoorde, François Damiens und Camille Cottin, aber auch die unnachahmlichen Gustave Kervern und Laurence Bibot in dieser Komödie, die einen Mann in einer Krise an einem entscheidenden Wendepunkt seiner Existenz erfasst.
Der Film ist reich an Momenten der Geselligkeit, die von einfachen Freuden genährt werden, und nimmt die Form einer fröhlichen Fuge an, die das perfekte Gleichgewicht zwischen strahlendem Witz und zarter Emotion findet. Man lacht und ist gerührt über das großzügige Schauspiel dieses zerbrechlichen Mannes, der nach und nach seinen Platz in der Welt findet.
Diese Komödie voller Poesie war ein wahres Filmglück, witzig und einfühlsam zugleich und begeisterte die Zuschauer der Vorpremiere im Kino Sauvenière!
