Lambert Wilson, dessen Karriere von Eleganz geprägt und mit Komödien gefüllt war, wurde vom Festival begrüßt.

Lambert Wilson erhielt am Mittwoch, dem 6. November, während der Eröffnungszeremonie im Forum de Liège von Isabelle Mergault einen Goldenen Ehrenbulli zu Ehren seiner brillanten und eklektischen Karriere. Alex Vizorek und Cathy Immelen moderierten die Veranstaltung.

Lambert Wilson wurde in Paris geboren und absolvierte ein dreijähriges Theaterstudium am Drama Centre in London (1975-1978). Er arbeitete mit großen Regisseuren wie Claude Chabrol, Bertrand Tavernier, den Wachowski-Schwestern, Alain Resnais, Valéria Bruni-Tedeschi, Sophie Fillières, Valérie Lemercier, Alain Chabat, Andrzej Żuławski u.a. zusammen. Für seine Darstellung des Abbé Pierre in dem Film Winter 54 erhielt er den Jean-Gabin-Preis. Er spielte in vielen historischen Filmen wie Jefferson in Paris und in historischen Werken wie L’Odyssée (wo er den emblematischen Jacques-Yves Cousteau verkörperte) und De Gaulle.

Er ist mutig in der Wahl seiner Rollen und zögert nicht, sich an einzigartigen Projekten wie Der Bauch des Architekten und Die Besessenen zu beteiligen. Seine Popularität wurde durch Filme wie Palais Royal, Matrix, Des Hommes et des Dieux, Sur la piste du Marsupilami, La Vache und Alceste à bicyclette unterstrichen. In jüngster Zeit glänzte er in Benedetta, Goldene Hände und 5 Hektar.

Aurore Nivelle
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