Das 10. Internationale Komödienfilmfestival von Lüttich und die Association des Scénaristes de l’Audiovisuel laden Sie zu einem frechen und nützlichen Runden Tisch ein!
Mehr denn je sehen sich die Schöpfer von Inhalten mit widersprüchlichen Anforderungen konfrontiert: künstlerische Freiheit auf der einen Seite, gesellschaftlicher Druck und erhöhte Sensibilität auf der anderen Seite.
Selbstzensur, politische Korrektheit, Rückkehr des “guten Geschmacks”, epidermische soziale Netzwerke: Wie kann man in einer Welt, in der alles polemisch sein kann, noch zum Lachen bringen?
Wie kann man mit diesen neuen ungeschriebenen Regeln umgehen?
Und vor allem: Wie weit kann man gehen, ohne sich selbst zu verleugnen oder seine finanziellen Unterstützungen zu verlieren?
Ist es heutzutage riskanter, einen Witz zu erzählen, als einen Kriegsfilm zu drehen?
Während das kommerzielle Kino sich zu beugen scheint, ist es paradoxerweise so, dass sich die trashigsten Fernsehserien in Belgien und international durchsetzen.
“Quiproquo”: die “Barakis”? Snuls” oder “Gute Menschen”? Was, wenn Serien der letzte Zufluchtsort für politische Unkorrektheit sind?
Diese Diskussionsrunde wird von Philippe Reynaert moderiert und von Daphné Huynh glitzernd eingeleitet!
Die Frage nach den sich verändernden Grenzen des Humors im Fernsehen wird gestellt, indem Erfahrungen und Visionen der Zukunft der Fernsehkomödie im Herzen einer Veranstaltung, die seit 10 Jahren die Freiheit und Unverschämtheit des Lachens feiert, miteinander verknüpft werden.
Mit
Sylvain Daï, Drehbuchautor (Barakis, HPI), Camille Didion, Drehbuchautorin (Quiproquo), Matthieu Donck, Regisseur (Des Gens bien), Stanislas Ide, Film- und Serienkritiker (RTBF) & Stefan Liberski, Regisseur und Schriftsteller (Les Snuls)
