Vom 10. bis zum 14. November 2026 findet das Internationale Komödienfilmfestival von Lüttich zum elften Mal statt – im Zeichen des Lachens, der Entdeckungen und bedeutender Begegnungen. Mit dem Palais des Congrès als neuem Zentrum des Festivals, mehr als 40 Filmen, über 150 Gästen und einer Auswahl aus aller Welt wird das FIFCL Lüttich fünf Tage lang in Schwung bringen.
Ein neuer Meilenstein für den FIFCL
In seiner 11. Ausgabe erweitert das FIFCL seinen Rahmen, behält dabei jedoch das bei, was seine Identität ausmacht: die Nähe zwischen Künstlern, Fachleuten und dem Publikum.
Der Kongresspalast von Lüttich wird zum neuen Hauptquartier des Festivals und wird insbesondere die Preisverleihungen, die Begegnungen, den „Espace Pro“ sowie mehrere Filmvorführungen beherbergen. Rund um diesen neuen Veranstaltungsort finden die Zuschauer zudem die Partnerkinos der „Cité ardente“.
Fünf Tage lang bietet das Festival mehr als 40 Filme, zwei offizielle Wettbewerbsreihen – für Spiel- und Kurzfilme –, einen internationalen Überblick über das Genre der Komödie, Vorpremieren, Sondervorführungen sowie zahlreiche Begegnungen mit den Künstlern.
Jean Dujardin, Marie-Anne Chazel, Lambert Wilson, Agnès Jaoui, Bernard Campan … hochkarätige Gäste!
Auch in diesem Jahr wird das FIFCL wieder namhafte Persönlichkeiten aus der Welt des Kinos und der Comedy zusammenbringen.
Bertrand Noël
Jean Dujardin, Ehrengast des Festivals, wird die Feierlichkeiten eröffnen. Im Rahmen der Eröffnungszeremonie wird ihm für sein Lebenswerk ein „Taureau d’Or d’honneur“ verliehen.
© Carole Mathieu Castelli – Baboo Music
Ein weiteres großes Highlight: Agnès Jaoui wird in Lüttich zu einem außergewöhnlichen Publikumsgespräch unter der Leitung von Philippe Reynaert sowie zu einer Sondervorführung von „Ma vie ma gueule“ zu Gast sein.
© Marie Rouge
Zum Abschluss wird Bernard Campan mit einem „Taureau d’Or d’honneur“ für sein Lebenswerk geehrt.
Bertrand Noël
Die Eröffnungs- und Abschlusszeremonien werden vom Duo Éric und Quentin moderiert, wobei Cathy Immelen bei den Gesprächen mit den Ehrengästen mitwirken wird.
Lambert Wilson, der hochkarätige Schirmherr des FIFCL, wird ebenfalls nach Lüttich zurückkehren.
Eine hochkarätige internationale Jury unter dem Vorsitz von Marie-Anne Chazel
Über die Gewinner des Spielfilmwettbewerbs entscheidet eine internationale Jury unter dem Vorsitz von Marie-Anne Chazel.
An seiner Seite: Paloma Bloyd, Gérard Krawczyk, Stéphane De Groodt, Jarry und Lætitia Dosch.
Gemeinsam werden sie die sieben im Wettbewerb stehenden Spielfilme entdecken und den renommierten „Taureau d’Or“ verleihen.
7 Filme im Wettbewerb um den Goldenen Stier
Der Spielfilmwettbewerb bietet einen internationalen Blick auf die Komödie mit Filmen aus Frankreich, Kanada, Québec, Norwegen, Deutschland, Afghanistan, Dänemark, dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten.
Zu den Veranstaltungen, die Sie auf keinen Fall verpassen sollten, gehören:
„No Good Men“
von Shahrbanoo Sadat
In einem Kabul, das kurz vor dem Umbruch steht, dokumentieren eine zynische Kamerafrau und ein Starjournalist die letzten Tage der Freiheit der Stadt. Als erste afghanische romantische Komödie webt dieser Spielfilm eine ergreifende Liebesgeschichte vor dem Hintergrund politischer und gesellschaftlicher Notlagen.
„Eine große Abkürzung“
von Armand Foëx und Clément Devilliers
Mitten in der bretonischen Landschaft prallen die verzweifelten Machenschaften von vier jungen Menschen, die ein Restaurant retten und eine Schmuckmarke gründen wollen, schließlich aufeinander. Dieser erste Ensemblefilm mit minimalem Budget bietet eine frische, choreografierte und entschieden schräg-komische Chronik des ländlichen Lebens.
„Camembert“
von Matthieu Rumani und Nicolas Slomka
Getragen von einer hochkarätigen Besetzung (Kristin Scott Thomas, Alex Lutz, Panayotis Pascot) seziert diese bissige Ensemble-Komödie die Heuchelei innerhalb einer Familie. Ein köstliches Kammerspiel, in dem Geheimnisse mit derselben Kraft ans Licht kommen wie der Charakter eines gut gereiften Käses.
„The Incomer“
von Louis Paxton
Die unerwartete Ankunft eines Fremden bringt den exzentrischen Alltag und die gut gehüteten Geheimnisse der Bewohner einer kleinen, abgelegenen schottischen Insel durcheinander. Eine durch und durch britische Komödie – witzig und liebenswert –, die den Gemeinschaftsgeist angesichts des Unbekannten feiert.
„Blaise“
von Dimitri Planchon und Jean-Paul Guigue
Während seine Eltern verzweifelt darum kämpfen, ihren gesellschaftlichen Ruf zu wahren, begibt sich ein introvertierter und überaus höflicher 16-Jähriger aus Liebe auf einen völlig improvisierten revolutionären Kreuzzug. Eine lebhafte Gesellschaftssatire mit bissigem und absurdem Ton.
„François.e“
von Jean-François Asselin
Um Fördergelder zu erhalten, gibt sich ein zynischer Drehbuchautor (Louis Morissette) fälschlicherweise als Frau in der Geschlechtsumwandlung aus und gerät schließlich in seine eigene Falle. Diese gemeinsam mit Gabrielle Boulianne-Tremblay verfasste, gewagte Dramödie setzt sich auf intelligente Weise mit Täuschung und Diversität auseinander.
„Barça Zou“
von Paul Nouhet
Zehn Jahre nach einem prägenden Sommer in Barcelona versuchen vier Freunde aus Kindertagen am Telefon, die Chronologie ihrer verlorenen Reise nachzuvollziehen. Zwischen Nostalgie für das Skateboardfahren und traumhaften Höhenflügen fängt dieser erste Spielfilm auf einfühlsame Weise den Übergang ins Erwachsenenalter ein.
Der Kurzfilm im Rampenlicht
Das FIFCL setzt zudem sein Engagement für Kurzfilme mit einem internationalen Wettbewerb fort, an dem 13 Filme teilnehmen.
Den Vorsitz der Kurzfilmjury übernimmt David Salles, unterstützt vonEnora Hope, Salomé Dewaels, Marie-Ange Casta, Bella Kim und Gillian Mussano.
Das Publikum kann diese Auswahl am Samstag, dem 14. November, um 13:30 Uhr im Palais des Congrès entdecken.
Sondervorführungen für jedes Publikum
Das Programm beschränkt sich nicht nur auf Wettkämpfe.
Das Festival bietet unter anderem Folgendes „OSS 117: Rio antwortet nicht mehr“, der im Rahmen des Kick-off-Abends zur Vorstellung des offiziellen Plakats dieser Ausgabe gezeigt wird, in Anwesenheit von Jean Dujardin als besonderen Gast.
Weitere Höhepunkte: „Josèphe“ von Anaïs Aidoud, unter anderem mit JoeyStarr, Catherine Jacob und Pierre Richard, „Ducobu und der Geist von Saint-Potache“ von Élie Semoun sowie eine Sondervorstellung rund um „Ma vie ma gueule“ von Sophie Fillières in Anwesenheit von Agnès Jaoui.
Das Festival wird zudem dem belgischen Kino einen besonderen Platz einräumen und eine Auswahl unter dem Titel „Blick auf Europa“ präsentieren.
© Eric Saggiante
Ein Festival, das auch die Fachleute im Blick hat
Das FIFCL bekräftigt sein Bestreben, ein echter Treffpunkt für die gesamte Branche zu sein.
Der „Espace Pro“ bietet insbesondere einen Tag, der den Berufen der Filmbranche gewidmet ist – in Zusammenarbeit mit dem SIEP und Amplo – sowie ein Programm für Fachleute und Nachwuchstalente, die ihre Karriere in dieser Branche vorantreiben möchten.
Begegnungen, Austausch, Networking und die Entdeckung neuer Talente runden somit das Programm für die breite Öffentlichkeit ab.
Lüttich im Rhythmus des Kinos
Die FIFCL wird die Stadt auch mit ihrem mittlerweile legendären „ Liège Walk of Fame “ in Beschlag nehmen. Jean Dujardin, Agnès Jaoui, David Salles und Bernard Campan werden im Rahmen dieser 11. Auflage jeweils eine neue Gedenktafel in der Rue Pont d’Avroy enthüllen.
Und da das FIFCL auch ein Fest ist, werden die Feierlichkeiten Kino, Humor und Musik miteinander verbinden, darunter insbesondere ein musikalischer Auftritt von TeddyBear zur Eröffnung.
5 Tage zum Lachen, Entdecken und Miteinander
Mit einem internationalen Programm, Vorpremieren, zwei Wettbewerbsreihen, außergewöhnlichen Begegnungen und mehr als 150 angekündigten Gästen will das FIFCL 2026 Lüttich mehr denn je zu einem unverzichtbaren Treffpunkt für Liebhaber der Komödie und des Kinos machen.
Termin vom 10. bis 14. November 2026 in Lüttich.
Das vollständige Programm, die Spielzeiten und Informationen zum Ticketverkauf finden Sie auf fifcl.be
