Treffen mit dem Team der Serie “Baraki”.

Das FIFCL hatte das Vergnügen, ein außergewöhnliches Treffen mit dem Team der belgischen Serie Baraki zu organisieren. Dieser besondere Moment ermöglichte einen Blick hinter die Kulissen der Dreharbeiten, das Schreiben des Drehbuchs und den Empfang des Publikums. Die Macher, Schauspieler und Techniker teilten bei diesem Treffen Anekdoten und Produktionsgeheimnisse und boten den Festivalbesuchern einen einzigartigen Einblick in die Welt der Serie. Das Festival zeigte auch eine exklusive Episode der zweiten Staffel.

Baraki, dieses einfache Wort, das ursprünglich die Schausteller und die Bewohner der Bergarbeiterbaracken bezeichnete, hat sich weiterentwickelt. Die gleichnamige Serie, die in diesem Jahr herauskam und u.a. von RTBF produziert wurde, beleuchtet dieses bodenständige Stereotyp. “Es ist fast ein Nationalsport, Baraki zu definieren. Es gibt dunklere und hellere Definitionen. Wir haben uns auf die Aufwertung von Baraki konzentriert. Wir sehen ihn als eine Person mit einem großen Herzen, die sich nicht um die Blicke deranderen schert “, erklärte Julien Vargas, der Drehbuchautor der Serie.

Baraki lässt den Zuschauer in die Familie Berthet, die in Marsoux lebt, eintauchen. Jede Episode dauert 26 Minuten, in denen die Schauspieler uns sowohl durch ihr Aussehen als auch durch ihre Baraki-Logik bei der Bewältigung bestimmter Probleme zum Lachen bringen. “Nur weil man baraki ist, ist man nicht gleich dumm. Es ist ein bürgerliches Urteil, das so zu sehen. Ich zum Beispiel habe mich schon einmal im Quadrat geprügelt, an diesem Tag war ich ein Baraki. Aber ich bin kein Vollzeitbaraki. Man kann Baraki-Phasen haben”, meint Pierre Nisse, der Schauspieler, der Didier Berthet in der Serie spielt.

Diese Serie ist auch eine gute Kur, um zu verstehen, wie man über die Blicke der anderen hinwegkommt. Alle Charaktere haben schließlich eine liebenswerte Persönlichkeit, in die man sich hineinversetzen kann.

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